… in Timmendorfer Strand mit 140 Gästen
Der FDP Kreisverband Ostholstein hat am 06. Januar zusammen mit der FDP Kreistagsfraktion zum traditionellen Dreikönigstreffen ins Maritim Seehotel geladen. 140 Gäste kamen, trotz schwieriger Wetterlage, um mit großem Interesse diesen Abend zu verfolgen.
Als Co-Gastgeber hatte der Ortsverband von Timmendorfer Strand die Durchführung im Maritim ermöglicht.
Bereits beim Sektempfang wurde ausgiebig diskutiert und sich ausgetauscht. Man spürte, dass die politische Weltlage alle Mandatsträger und Wirtschaftsexperten umtrieb. Nach den üblichen Grußworten, Ehrungen und Gedenken gab es im großen Saal des Kongresszentrums eine Podiumsdiskussion zwischen Herrn Dr. Bernd Buchholz (MdL, Minister für Wirtschaft Verkehr. Arbeit, Technologie und Tourismus a.D.) und Herrn Stig Rømer Winther (Träger des Landesverdienstordens DK und GF Femern Belt Development), souverän geleitet und moderiert von Frau Dr. Stephanie Gamm (Ortsvorsitzende der FDP Scharbeutz und Abgeordnete im Kreistag OH).
Es begann aber mit interessanten Wortbeiträge und Grußworten: So machte Tobias Maack, (Kreisvorsitzender der FDP) in seiner Rede deutlich, dass es einer starken FDP bedarf, um die großen Themen der Zukunft zu bewältigen. „Die jetzige Bundesregierung hat alles über Bord geworfen, was für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung vonnöten ist“, mahnte Maack und führte weiter aus, dass „die großen liberalen Köpfe, wie Dietrich Genscher in der Weltpolitik fehlen.“
Weitere Grußwort gab es – launisch, aber auch kritisch und mit dem berühmten Daumen in die Wunde legend - von unserem Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke (FDP) und von unserem Ortsvorsitzenden Andreas Czayka noch mit einem Gedenken an dem erst kürzlich verstorbenen Ehrenvorsitzenden Ulrich Herrmann und zuletzt mahnenden Worten: Wo steht die FDP, Wo geht sie hin? Und mit wem?
Die Podiumsdiskussion hatte mit „Transformation 2030: Wieviel Nachhaltigkeit verträgt unser Land?“ ein interessantes Thema ausgerufen, wurde aber durch die aktuelle weltpolitische Lage, insbesondere durch das Vorgehen der USA in Venezuela als auch deren Griff (bisher und hoffentlich niemals real) nach Grönland etwas überlagert.
Winther, der selbst 7 Jahre in Grönland gelebt hat und Mitglied des Joint-Ventures zwischen Grönland, Dänemark und den USA unter der amerikanischen Bush-Regierung war, fesselte die Zuhörer im Saal darauf angesprochen, was Deutschland von Dänemark lernen könnte. „Unsere Länder können „Hand in Hand“ gehen und eine gemeinsame Zukunftsstrategie aufbauen“, schlug Winther vor und konkretisierte, dass „Kiel, Puttgarden und Lolland über einen gemeinsamen Fregattenbau viele Arbeitsplätze schaffen könnten.“ Gleichzeitig müsste man sich gegen die nahende Bedrohung durch die USA rüsten, die keinen Hehl daraus macht, Grönland übernehmen zu wollen.
Bei diesem Treffen der FDP waren auch in diesem Jahr sehr viele Vertreter von allen anderen Parteien und Bürgerbündnisse mit anwesend und so zeigte sich erneut, dass es sehr viele gemeinsame Interessen gibt, unser Land mit seinen Werten und seiner Demokratie durch die schwierige Weltlage zu bringen, einer Aggressivität, wie wir diese seit dem kalten Krieg nicht mehr erlebt haben und auch, wohl zu lange glaubten, nicht mehr erleben zu müssen.
Natürlich gab es dann auch das zu diesem Event unvermeidliche und auch traditionelle Grünkohlessen (erstmals auch in einer vegetarischen Variante) mit Vorspeisen und einem reichhaltigen Dessertbuffet.
Für die Ausrichtung und die hervorragenden Speisen gebührt der Direktion und dem Team vom Maritim ein ganz großes Lob. Mit großer Sorgfalt und herausragender Qualität wurde diesem Dreikönigstreffen ein besonderer Rahmen geboten.
Andreas Czayka
Ortsvorsitzender der FDP Timmendorfer Strand








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